Olga PodatkiRatgeberRechtsform wählen

Gründung

Die richtige Rechtsform

Die meisten Gründerinnen und Gründer starten als Einzelunternehmen oder Freiberufler: einfach, günstig, mit EÜR. Zu zweit passt die GbR. UG und GmbH beschränken die Haftung auf das Firmenvermögen, brauchen aber Notar, Handelsregister, Bilanz und verursachen höhere Kosten. Die Wahl hängt von Risiken, Partnern und Wachstumsplänen ab.

Kurzvergleich

  • Einzelunternehmen: eine Person, Haftung mit dem gesamten Vermögen, kein Kapital, EÜR
  • GbR: ab zwei Personen, gemeinsame Haftung, seit 2024 Eintragung als eGbR möglich
  • UG (haftungsbeschränkt): Kapital ab 1 €, 25 % des Gewinns in die Rücklage, Notar, Bilanz
  • GmbH: 25.000 € Stammkapital (bei Gründung mindestens 12.500 € eingezahlt), Notar, Bilanz

Worauf es ankommt

  • Haftungsrisiken Ihrer Branche
  • Partner oder Investoren
  • erwarteter Gewinn (Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer)
  • Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss

Später wechseln

Man kann als Einzelunternehmen starten und bei Wachstum in eine UG oder GmbH wechseln. Der Wechsel will geplant sein, weil sich Verträge, Konten und Buchhaltung ändern.

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Informationen, keine Steuerberatung im Einzelfall.

Häufige Fragen

Rechtsform wählen: kurz

Unbekannter Begriff? Zum Glossar

Welche Rechtsform ist am günstigsten?

Einzelunternehmen oder freier Beruf: kein Notar, kein Kapital, einfache Buchführung.

Schützt die UG mein Privatvermögen?

Meist ja, aber Banken verlangen oft persönliche Bürgschaften, und Pflichtverletzungen der Geschäftsführung können zur persönlichen Haftung führen.

Wer hilft bei der Wahl?

Olga erklärt die Optionen in der Beratung. Rechtliche und steuerliche Details zu UG/GmbH besprechen Sie am besten zusätzlich mit Notar und Steuerberatung.

Der erste Schritt

Erzählen Sie mir von Ihrer Idee. Den Plan machen wir gemeinsam.

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